- Ein konkreter Grund. Nicht „Ihr spannendes Profil“, sondern das Projekt, die Station oder die Technologie, die Ihnen aufgefallen ist.
- Die Eckdaten der Stelle. Branche oder Kunde, Ort oder Remote-Anteil und, wenn freigegeben, die Gehaltsspanne. Warum das bald ohnehin dazugehört, steht im Ratgeber Entgelttransparenz.
- Eine kleine Bitte. 15 Minuten am Telefon, nicht „Senden Sie mir Ihren Lebenslauf“.
- Ein leichtes Nein. Wer absagen darf, ohne sich zu erklären, antwortet eher.
- Der Datenschutzhinweis. Kurz, mit Link, dazu unten mehr.
Eine Direktansprache wird gelesen, wenn in den ersten zwei Sätzen steht, warum gerade diese Person angeschrieben wird. Die fünf Vorlagen unten sind für Mail und LinkedIn geschrieben, jede per Sie und per Du. Kurzfassungen für die Erstansprache stehen in der Vorlagen-Bibliothek.
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Was in die erste Nachricht gehört
Fünf Vorlagen für die Direktansprache
Warum nach einer Erstansprache einmal Nachfassen genügt, erklärt der Ratgeber Nachfassen.
Der Datenschutzhinweis
Wenn Sie Daten aus einem Profil auf LinkedIn, XING oder einer Firmenwebsite übernehmen, verlangt Art. 14 DSGVO die Informationen spätestens mit der ersten Nachricht an die Person (Art. 14 Abs. 3 lit. b). Üblich ist ein kurzer Satz mit Link auf vollständige Hinweise für Kandidaten. Ein Muster steht in der Vorlagen-Bibliothek unter „Datenschutzhinweise“. Lassen Sie es vor dem Einsatz von Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Kanzlei prüfen. Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung.
Typische Fehler
- Floskeln statt Grund. „Spannende Herausforderung“ und „Ihr beeindruckendes Profil“ lesen sich wie Serienbrief.
- Zu lang. Mehr als drei kurze Absätze liest auf dem Handy niemand.
- Lebenslauf zuerst. Wer noch nicht interessiert ist, schickt keinen.
- Dreimal nachfassen. Einmal mit neuem Anlass, dann ist Schluss.
- Der Kundenname, obwohl er vertraulich ist. Klären Sie vorher, was Sie nennen dürfen.
Jede Mail aus dem Verlauf mit dem Kandidaten
Die Antwort auf Ihre Ansprache ist oft schwieriger als die Ansprache selbst: Der Kandidat fragt nach Gehalt, Team oder Kunde. LetterForge schreibt diese Antwort aus dem Verlauf mit ihm, mit der Stelle und Ihren Notizen, und Sie senden aus Ihrem eigenen Mailprogramm. Wie das aussieht, zeigt die Demo. Die App erscheint in Kürze: Preise, Warteliste und wie LetterForge mit der KI-Verordnung umgeht.
Häufige Fragen
- Wie lang sollte ein Active-Sourcing-Anschreiben sein?
- Per Mail drei kurze Absätze, auf LinkedIn zwei bis drei Sätze. Der konkrete Grund für die Ansprache gehört in den ersten Satz.
- Muss der Datenschutzhinweis schon in die erste Nachricht?
- Wenn Sie die Daten nicht bei der Person selbst erhoben haben, ja: Art. 14 Abs. 3 lit. b DSGVO verlangt die Information spätestens mit der ersten Mitteilung. Ein kurzer Hinweis mit Link ist üblich, ob er genügt, gehört zur Prüfung durch Ihren Datenschutzbeauftragten.
- Sie oder Du in der Direktansprache?
- Richten Sie sich nach Branche, Position und Kanal. Auf LinkedIn und in IT und Start-ups ist das Du verbreitet, bei Führungskräften und im Mittelstand das Sie. Antwortet die Person im Du, gehen Sie mit.
Quellen
- Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 14, insbesondere Abs. 3 lit. b. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679 (abgerufen am 20.10.2026)
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